Häufige Fragen

Fragen, die ihr uns häufig stellt, haben wir hier beantwortet.
Wenn deine Frage nicht dabei ist, kannst du uns einfach kontaktieren.

Was ist die Sabbatruhe-Advent-Gemeinschaft (SAG)?

Die Sabbatruhe-Advent-Gemeinschaft ist eine christliche Gemeinschaft. Das Fundament aller Gemeindeaktivitäten ist das geschriebene Wort Gottes. Wie der Name schon erahnen lässt, feiern wir den Sabbat (Samstag) als Ruhetag. Gott hat den Menschen diesen Tag als Erinnerung der Schöpfung und seiner Für- und Vorsorge gelassen. Sabbatruhe bedeutet also viel mehr als nur an diesem Tag nicht zu arbeiten. Es heißt, Gott zu vertrauen und Ihn als liebevoller und gerechter Vater anzunehmen. Er gibt Gesundheit, er löst alle Probleme und hat immer einen Plan bereit für jeden. Durch Jesus hat Er seine Wiederkunft versprochen und wir glauben daran.

Ist die SAG missionarisch tätig?

Nein. Wir möchten niemanden „missionieren“ oder vorschreiben was er oder sie zu tun hat. Wir respektieren die Entscheidung jeder Person.

Wie beurteilt die SAG andere Religionsgemeinschaften?

Wir sehen es als unser Pflicht an, alle Glaubensrichtungen zu respektieren und allen Gläubigen ohne Vorurteil zu begegnen. Wir vertreten den Standpunkt, dass es in allen Kirchen und Religionsgemeinschaften aufrichtige Menschen gibt, die ernst und verständig nach Gott und nach Wahrheit suchen.

Die Frage, ob Menschen nur selig werden können, wenn sie der Sabbatruhe-Advent-Gemeinschaft angehören, beantworten wir mit einem deutlichen „Nein“! Gott beurteilt Menschen nach ihrem Glauben und Gewissen (siehe Römer 14).

Die Sabbatruhe-Advent-Gemeinschaft gibt der persönlichen Erfahrung des Menschen mit Gott Priorität. Die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft ist zweitrangig, weil niemand durch eine Glaubensgemeinschaft selig wird, sondern allein durch Christus.

Seid Ihr eine Sekte?

Nein. Eine Sekte zeichnet sich dadurch aus, dass sich ein Einzelner oder eine Gruppe von Menschen mithilfe religiöser Auffassungen Macht, Geld, oder andere Vorteile verschafft. Das widerspricht grundlegend unserem Motto „live2give“ und kann in der Gemeinschaft naturgemäß nicht existieren. Außerdem suchen wir nicht nach Mitgliedern, die wir dann womöglich kaum wieder gehen lassen, sondern möchten, dass sich nur diejenigen anschließen, die aus Überzeugung unser Lebensmotto teilen möchten.

Ist die SAG mit der Siebenten-Tags-Adventisten verwandt?

Nein. Obwohl die Wurzel der SAG in der Adventgemeinde liegen, sind es zwei verschiedene Gemeinschaften.

Feiert ihr die traditionellen christlichen Feste? Habt ihr besondere Feste?

Wir feiern keine Feste wie Ostern oder Weihnachten. Dass Jesus für uns auf diese Welt kam und Mensch geworden ist, ist jeden Tag wichtig.
Unser Fest ist der Sabbat; der Ruhetag, den Gott für uns gegeben hat.
Das ist der Tag, an dem wir alle unsere Sachen, die uns während der ganzen Woche beschäftigen, zur Seite legen.
Wir verbringen ihn damit, von Gott zu lernen wie er ist, wie er Dinge sieht, versteht und damit umgeht. Das gibt Kraft und Weisung für die neue Woche.

Arbeitet ihr am Samstag überhaupt nicht?

Nein, den Samstag verstehen wir als den biblischen Ruhetag, an dem wir uns darauf konzentrieren, mit Gott zu kommunizieren, von ihm zu lernen, sowie das Gelernte und Erfahrene durch gegenseitigen Austausch zu vertiefen. Während wir am Sabbat echte Bedürfnisse wie die Versorgung von Kranken keinesfalls außer Acht lassen, würden wir keine Ernte einbringen um einen finanziellen Schaden durch Wettereinflüsse abzuwenden, denn die Ruhe an diesem Tag ist ein Ausdruck des Vertrauens in die Fürsorge und Fähigkeit Gottes, mit dem wir zusammenarbeiten.

Gibt es bei der SAG eine Taufe?

Ja. Allerdings ist die persönliche und intelligente Entscheidung für die Gemeindezugehörigkeit maßgebend. Deshalb gibt es nur eine Erwachsenentaufe. Wenn jemand eine persönliche Erfahrung mit Gott gemacht hat und die Sabbatruhe-Advent-Gemeinschaft als die Gemeinde Gottes anerkennt, kann er dies durch seine Taufe ausdrücken. Die Gemeinschaft hält es für selbstverständlich, dass jedes Mitglied nur aufgrund seiner freien Entscheidung Mitglied bleibt. Wer die Gemeinschaft verlassen möchte, ist jederzeit frei dazu.

 

Wie finanziert sich die Gemeinschaft?

Die Gemeinschaft lebt ausschließlich von freiwilligen Spenden. Es ergehen keine Spendenaufrufe, weder an
die Öffentlichkeit noch an die eigenen Mitglieder. Ist der Auftrag von Gott, wird er für die Mittel sorgen. Insofern macht sich die Gemeindeleitung von der Berufung Gottes abhängig, da sie erwartet, dass Gott den Menschen persönlich zum Geben bewegt.

Was hat die SAG mit der live2give gGmbH zu tun?

Die Sabbatruhe-Advent-Gemeinschaft ist Gesellschafter der live2give gGmbH. Diese Plattform bietet Menschen die Möglichkeit, sich im Dienst für die Allgemeinheit einzusetzen und für Gesundheit, Bildung und Forschung zu arbeiten. Die organisatorische Trennung unterstreicht, dass das die Tätigkeit der live2give gGmbH auf das Wohl der Allgemeinheit ausgerichtet ist, für Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen, ungeachtet ihrer Nationalität, ethnischen Herkunft oder Weltanschauung.

Können in Euren Betrieben auch Menschen mitarbeiten, die nicht zur Gemeinde gehören?

Ja, und das ist kein Einzelfall. Unser Unternehmensmotto „live2give“ bedeutet, dass alle unsere Aktivitäten mit dem direkten Ziel geschehen, anderen dadurch zu nutzen. Wer das auch möchte, kann sich genauso wie jedes Gemeindemitglied bei unserem Unternehmen bewerben.

Ja. Die Voraussetzung, um bei uns arbeiten zu können ist das Teilhaben an unserem gemeinsamen Motto „live2give“.

Warum essen bei Euch die meisten Leute keine tierischen Produkte?

Weil wir zum einen davon überzeugt sind, dass eine pflanzliche Ernährung vollständig und für unseren Körper am gesündesten ist, möchten wir dadurch unsere Wertschätzung gegenüber dem Schöpfer ausdrücken. Zweitens ist es eine Frage der Fairness gegenüber dem Rest der Weltbevölkerung, die vollständig ernährt werden könnte, wenn wir uns alle pflanzlich ernähren würden. Die Umwelt und unsere Ressourcen würden geschont und für spätere Generationen bewahrt. Nicht zuletzt ist es auch eine Frage des Respektes gegenüber der Tierwelt. Um das Leid zu beschreiben, das durch den Konsum tierischer Lebensmittel verursacht wird, ist hier nicht genug Platz.

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